Freitag, 4. Juni 2010

Ein paar klare Worte zu illegalem Filsharing, DRM und die Ethik

Wenn die Leute meine Werke tauschen, bedeutet das „Ich werde bekannter“ und „Ich werde gelesen“ - zu diesem Schluss kommt der amerikanische Science-Fiction Autor J. A. Konrath.
„Die Kirche versucht schon seit Jahrhunderten, uns von Masturbation, vorehelichem oder außerehelichem Geschlechtsverkehr zu bewahren. Das ist  genauso daneben gegangen, wie der Krieg der US-Regierung gegen den Drogenkonsum. Die Frage nach der Moral scheint mir wenig zielführend zu sein. Es ist am Ende egal, ob es illegal ist. Die Menschen tun meist genau das, was ihren Bedürfnissen entspricht. Es klappt einfach nicht den Menschen das zu verbieten, was sie so gerne tun.“
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J.K. Rowling hat sich unzählige Summen entgehen lassen, weil ihr Harry Potter nie offiziell als E-Book erscheinen sollte. Aber die illegale Konkurrenz hat sie in genau dieser Form veröffentlicht. Wenn man seine Fans nicht bedient, dann bedienen sie sich selbst.“
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„Die Leute wollen keinen Kopierschutz haben oder sogar Geld dafür bezahlen. Für solche Dinge hätten sich von Anbeginn immer nur Firmen, Verwerter und Urheber eingesetzt und nie die Konsumenten selbst. Die Urheberrechtsproblematik ist nicht lösbar.“
Quelle: gulli.com

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