Mittwoch, 11. Dezember 2013

OpenWRT: Backend erweitern mit dem "LuCI Shell Command Module"

Mit dem LuCI Shell Command Module bekommt man die Möglichkeit Shell-Befehle oder eigene Scripts aus dem Backend heraus abzusetzen und damit die vielseitige Routerdistribution OpenWrt individuell zu erweitern. Der Artikel erklärt zunächst die grundsätzliche Handhabung und zeigt dann ein Beispiel wie die OpenWrt-Konfiguration mit eigenen Scripts erweitert werden kann.

Installation und Handhabung

Nach der Installation des Pakets luci-app-commands (ggf. nach Neustart) steht unter System ein neuer Eintrag "Benutzerdefinierte Kommandos" im LuCi-Backend (für tiefergehende Informationen und Varianten der Paketinstallation verweise ich auf das OpenWrt-Wiki).
Der neue Unterpunkt ist wiederum in Übersicht und Konfigurieren unterteilt. Letzterer wird benötigt um zunächst einen Befehl zu hinterlegen. In diesem Beispiel wollen wir uns den verbleibenden Speicherplatz des Systems anzeigen lassen: df -h.

  1. Entsprechend tragen wir im ersten Feld einen sinnvollen, doch kurzen Namen ein, etwa "freier Speicherplatz".
  2. Im zweiten Feld steht der Befehl, hier "df -h". Die Standardbefehle stehen im Suchpfad und können direkt angesprochen werden. Bei eigenen Scripts muss das Verzeichnis mit genannt werden, z.B. "/meinOrdner/scripte/meinScript".
  3. Die Checkbox bei Argument bleibt in diesem Beispiel frei.

Donnerstag, 22. August 2013

logger: einen Status loggen

logger erstellt einen Eintrag im System-Log. Sehr praktisch damit eigene Scripts Statusmeldungen abgeben können.
Beispiel: logger -p 6 "Programm 'foo' erfolgreich gestartet"
Dabei steht der der Parameter -p für priority und ist wie folgt gestaffelt:
  • 0 = emerg
  • 1 = alert
  • 2 = crit
  • 3 = err
  • 4 = warn
  • 5 = notice
  • 6 = info
  • 7 = debug

Montag, 18. März 2013

BusyBox

BusyBox vereint verschiedene elementare Standard-Unix-Dienstprogramme in einem einzelnen Programm und findet sich oft auf linuxbasierten Geräten mit eingeschränkten Ressourcen, beispielsweise Routern mit der DD-WRT-Firmware. Unter bestimmten Vorraussetzungen kann BusyBox auf Android-Geräten installiert werden.
Auf fossclub.de habe ich eine Übersicht aller Build-in-Befehle eingestellt. 

Dienstag, 5. März 2013

WLAN mit 5 GHz im Heimnetzwerk oder Kann mein neues Smartphone 5 GHz

Nachteile und Vorteile

Bildhaft gesprochen hat die 5 GHz-Welle
einen "längeren Weg" durch die feste
Struktur etwa einer Betonwand.
5 ist mehr als 2,4 - also ist ist es besser. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Bedingt durch die kürzere Wellenstruktur im 5 GHz-Band wird das Signal stärker abgedämpft, was zu einer geringeren Reichweite und Durchdringung führt.
Wo also liegt der Vorteil vom 5 GHz-WLAN:
  • es wird weniger verwendet, gerade in dicht besiedelten Wohngebieten gibt es dadurch weniger Überlagerungen mit Nachbar's Funkzentrale
  • es stehen mehr Kanäle als bei 2,4 zur Verfügung die sich noch dazu nicht überschneiden

Dienstag, 1. Mai 2012

Nach GNOME3: Der klassische Desktop mit LXDE

Die Frage nach "GNOME3" oder "Unity" kann ich nach einem halben Jahr des Testens und Alternativen suchen ganz klar mit LXDE beantworten. Der Hauptgrund ist, dass sich das per Update verordnete Bedienkonzept der neuen Desktops für mich als unpraktikabel erwiesen hat und die eingeschränkte Konfigurierbarkeit nicht meinem Verständnis freier Software entspricht.
Daher hier einige Erfahrungen aus dem Umgang mit dem "Lightweight X11 Desktop Environment", kurz LXDE

Schriftbild

LXDE-Benutzer müssen auf knackig scharfe Buchstaben nicht verzichten. Das Rädchen, an dem geschraubt werden muss, findet sich hier: